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Reperbahn Hamburg23.07.2010 von Thomas | Keine Kommentare » |
Die Reeperbahn ist díe bekannteste Vergnügungsmeile der Stadt Hamburg und sollte bei einer Stadtbesichtigung unbedingt mit eingeplant werden. Diese Straße befindet sich im Vergnügungsviertel St. Pauli. Die Reeperbahn ist etwa 900 Meter lang und gilt weithin als "sündigste Meile der Welt". Bekannt ist diese natürlich für einschlägige Etablissements, jedoch findet man natürlich auch andere Bars und Restaurants auf der Reeperbahn. Auch gibt es hier ein Operettenhaus, in welchem weltbekannte Musicals aufgeführt wurden beziehungsweise immer noch werden. So konnten Touristen hier bereits "Cats" und auch "Ich war noch niemals in New York" erleben. Im Herbst 2010 wird das Musical "Sister Act" Premiere feiern. Beim Musical Sister Act wird ein großer Ansturm an Menschen erwartet. Jetzt schon sind viele Reservierungen für dieses Musical eingegangen. Auch das St. Pauli Theater, ältestes Theater Deutschlands, befindet sich auf der Reeperbahn. Man sieht also: diese Vergnügungsmeile ist nicht nur für Sextouristen interessant, sondern hat auch seriösen Urlaubern durchaus einiges zu bieten.
Darüber hinaus gibt es auf der Reeperbahn zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist etwa das Café Keese. Auch befindet sich hier die bekannteste Polizeiwache Hamburgs, die Davidwache. Nicht versäumen sollte man zudem die Besichtigung des Sterns, welcher dem Sänger Udo Lindenberg gewidmet ist und denen in Hollywood nachempfunden ist. Die Beatles begannen ihre Karriere ebenfalls auf der Reeperbahn – heute befindet sich hier sogar ein Beatles-Museum. Auch das Denkmal von Hans Albers mit Schifferklavier befindet sich auf der Reeperbahn und ist ein beliebtes Fotomotiv. Dank dem Film “Große Freiheit Nummer 7″ mit Hans Albers in der Hauptrolle erlangte die Reeperbahn eine ungeahnte Berühmtheit. Titellied des Films “Auf der Reeperbahn nachts um halb eins” ist noch heute bekannt.
Ebenfalls ein Besuchermagnet ist das Panoptikum, ein Wachsfigurenkabinett, in welchem man die verschiedensten Stars in Wachs bewundern kann.
Ein Besuch der Reeperbahn lohnt sowohl am Tag als auch in den Abend- und Nachtstunden. Dann wandelt sich das Bild der Straße; diese wird nun eindrucksvoll mit unzähligen Neonwerbungen beleuchtet. Prostituierte bieten dann ihre Dienstleistungen an; unzählige Sexshops haben geöffnet und die Kleinkunstbühnen locken mit verschiedenen Darbietungen.
Hamburger nennen die Reeperbahn übrigens nur den “Kiez”; der Name Reeperbahn stammt aus dem 17. Jahrhundert, als Taumacher hier ihre Seile aus Hanf und Teer herstellten. Die Taumacher wurden auch als Reepschläger bezeichnet.
Parallel zur Reeperbahn verläuft übrigens die nicht weniger bekannte Herbertstraße; diese Bordellstraße dürfen Frauen und auch Jugendliche nicht betreten.
